ZURÜCK ZU DEN FALLSTUDIEN
VERIFIABLE INFERENCE / FORSCHUNGSALPHA

NOESIS-ΣNumerische Zustandsupdates und getrennte Evidenzprüfung

NOESIS-Σ untersucht iterative Zustandsupdates, explizite Evidenzreferenzen und optionale signierte Artefakte. Der geprüfte Snapshot enthält ein OperatorSplitEngine, eine ICNN-Potentialfunktion, einen Phase-A-Graph-Extractor und separate Verifierdienste. Zusammen bilden sie noch keinen bestätigten vollständigen Inferenzdienst.

Experimenteller Alpha-Prototyp · Paketversion 0.1.0a1 · Ende-zu-Ende-Ausführung im geprüften Stand nicht belegt.
STATUS- UND GRENZHINWEISDie README beschreibt teils Ziele, die der geprüfte Quellstand nicht vollständig umsetzt. Fehlende Integrationsmodule blockieren den Kognitionspfad; Extraktor und Decoder greifen auf Heuristiken und Fallbacks zurück.
// PROBLEM UND UMFANG

Welche Aufgabe das System angeht

Numerischer Kern, Antwortgraph und Verifier erfüllen verschiedene Rollen. Sie als durchgehend verifizierte Pipeline darzustellen wäre unzutreffend, solange Imports, Checkpoints und Gate-Verbindungen im geprüften Stand fehlen.

// DESIGNENTSCHEIDUNG

Wie Verantwortlichkeiten getrennt sind

Der beabsichtigte Anfragepfad führt Eingabe und Evidenz in einen Zustand, aktualisiert diesen iterativ und erzeugt Graph und Ausgabe. Das External.Sim-Textencoder-Modul fehlt; Fusion kann den Kognitionsloop blockieren. Der separate Verifier ist kein automatisches Gate für jede Antwort.

// 01 / SYSTEMARCHITEKTUR

Komponenten und Vertrauensgrenzen

Quellcode-abgeleitetes Systembild, keine bestätigte Live-Deployment-Topologie.

SYSTEMLAYERS UND SCHNITTSTELLENOPTIONALE DIENSTE GELTEN NUR BEI KONFIGURATION
01 / KONTEXT

Die Fusion erwartet einen fehlenden Textencoder; der vollständige Eingabepfad ist nicht belegt.

02 / ZUSTANDSKERN

Der aktive Pfad nutzt fusionierten LowRankK, ICNN-Gradienteniteration oder Dämpfungsfallback, Clipping und äußere Projektion.

03 / GRAPH-EXTRAKTOR

Ohne trainierten Checkpoint wählt die CognitionLoop Phase A mit Trajektoriennorm-Heuristiken und Vorlagenausgabe.

04 / DECODER

Die Ausdrucksschicht rendert Graphfelder; ohne Emitter-Checkpoint greifen Fallback oder Stub.

05 / SEPARATER VERIFIER

Witness-/Span-Prüfung und beschränkte AST-Regeln liefern pass/fail/unsure; sie sind nicht automatisch mit jeder Antwort verbunden.

// 02 / ABLAUF

Ein konkreter Pfad durch die Implementierung

Optionale Pfade und Grenzen sind in den Schritten benannt.

  1. SCHRITT 01

    Eingabe

    Anfrage und Quellenbezüge gehen in den beabsichtigten Verarbeitungspfad.

  2. SCHRITT 02

    Zustandsupdate

    Die Implementierung komponiert diskrete Operator- und Potentialschritte; der fehlende Encoder verhindert vollständige Kontextfusion.

  3. SCHRITT 03

    Graph und Ausgabe

    Ohne Checkpoint erzeugt Phase A Knoten aus Normextrema und Vorlagen, keine semantische Dekodierung des Zustands.

  4. SCHRITT 04

    Verifikation

    Der separate Verifier prüft übergebene Belege und eingeschränkte Ausdrücke, nicht automatisch jede erzeugte Antwort.

  5. SCHRITT 05

    Artefakte

    Optionale Snapshotdienste unterstützen Signierung und Verschlüsselung. Signaturen authentifizieren Bytes, nicht die Wahrheit einer Aussage.

// 03 / METHODIK UND MODELL

Was die Regel tatsächlich ausdrückt

Im aktiven LowRankK-Pfad ist K symmetrisch, nicht schiefsymmetrisch; Parameter starten bei null. Das Potential folgt der ICNN-Architekturfamilie von Amos, Xu & Kolter (2017) [R6]. Der EP-Trainer ist thematisch mit Scellier & Bengio (2017) [R7] verwandt. Diese Arbeiten sind Forschungskontext, keine reproduzierten Ergebnisse für NOESIS-Σ. Die Projektion begrenzt die Norm, beweist aber keine Konvergenz oder Stabilität des Gesamtsystems.

IMPLEMENTIERUNGSSKIZZE
x₀ = x + u; K = U diag(λcap · tanh(ω)) Uᵀ; x½ = clamp(x₀ + Δt Kx₀, −L, L); y₀ = x½; yⱼ₊₁ = yⱼ − Δt ∇Φ(yⱼ); xnext = projectL₂(yfinal; max_norm)
// 04 / BELEGE UND PRÜFSTATUS

Was sich aus dem Repository belegen lässt

Quellinventar, dokumentierte Ergebnisse und ausgeführte Prüfungen bleiben getrennt.

VERSION

pyproject.toml deklariert 0.1.0a1, dargestellt als 0.1.0-alpha.1.

TESTINVENTAR

106 Testquell-Dateien und 501 testnamige Funktionsdeklarationen wurden statisch gezählt; die Tests wurden für diese Portfolio-Prüfung nicht ausgeführt.

INTEGRATION

Im geprüften Stand fehlen Encoder-/Externals-Module sowie trainierte Graph-Extractor- und Emitter-Checkpoints.

SICHERHEIT

Die Projektunterlagen nennen fehlende Authentifizierung/Autorisierung, keine formale Prüfung und keine aktive Pflege von Sicherheitspatches.

// GRENZEN

Offene Annahmen und Risiken

Diese Punkte begrenzen, wie weit die Architektur- und Evidenzaussagen interpretiert werden sollten.

  • Vollständige End-to-End-Ausführung ist nicht belegt.
  • Normerhaltungsidentitäten für schiefsymmetrische Matrizen gelten nicht für den aktiven symmetrischen Operatorpfad.
  • Ein EP-Trainer belegt weder veröffentlichte trainierte Gewichte noch reproduzierte Forschungsergebnisse.
  • Signierte/verschlüsselte Artefakte belegen keine semantische Korrektheit oder sicheres Schlüsselmanagement.
// 05 / QUELLEN

Implementierung und Belege nachlesen

Versionierte Links führen zum geprüften Quellstand, sofern der Audit einen solchen festhält. Nicht versionierte Links können sich ändern.